Rund um Eiweiße: Proteinquellen & Shakes

Protein-Pulver mit Portionslöffel

In diesem Beitrag dreht sich alles um Proteinquellen und Shakes, die aktuell sehr gefragt sind.
Bei fermenta mischen wir für viele Kunden Proteinpulver – nicht ohne Grund: Die Nachfrage nach veganen, funktionalen und gut verträglichen Proteinshakes ist aktuell besonders hoch. Dabei stehen weniger einzelne Marken im Mittelpunkt, sondern vor allem bestimmte Shake-Typen und Rezepturen, die sich am Markt durchsetzen.

Proteinshakes: Wann sie Sinn machen

Ein Shake ist kein Muss – aber extrem praktisch, wenn Zeit, Appetit oder Alltag nicht mitspielen. Er hilft, die Proteinzufuhr unkompliziert zu erhöhen – z. B. nach dem Training, unterwegs oder als Ergänzung zu proteinärmeren Mahlzeiten.

Zur Einordnung der gängigen Proteinarten:

  • Whey (Molkenprotein-Konzentrat): sehr gut verfügbar, neutral, besonders beliebt nach dem Training. Hinweis: Manche reagieren bei Laktoseempfindlichkeit oder sehr sensibler Verdauung besser auf Whey-Isolat (meist laktoseärmer) als auf Konzentrat.
  • Casein: „wird langsamer verdaut“, daher oft abends genutzt, sättigt stärker als Whey
  • Vegan: ideal sind Proteinmischungen auf der Basis von von Erbse , Ackerbohne und Reis für ein rundes Aminosäureprofil. Hinweis: passt gut bei veganer Ernährung und oft auch bei Menschen, die Milchprodukte nicht so gut vertragen.

Drei vegane Shake-Trends, die aktuell besonders gefragt sind

  • Clear Vegan Protein („Limo-Protein“)
    Diese Shakes sind klar/transparent und schmecken eher wie ein Saft oder ein Sportdrink – perfekt für alle, die zusätzlich zu cremigen und sättigenden Shakes – Eiweiß zu sich nehmen möchten
    Typische Mischung: meist (hydrolysiertes) Erbsenprotein-Isolat plus Aromen und Fruchtpulver; teilweise ergänzt durch Vitamine oder zusätzliche Aminosäuren.
  • „Complete Blends“ für ein besseres Aminosäureprofil
    Hier geht es um Mischungen, die geschmacklich runder sind und das Aminosäureprofil gezielt ausbalancieren.
    Typische Mischung: sehr häufig Erbse-, Ackerbohne-, und Reisprotein, oft ergänzt durch Hanf- oder Kürbisprotein, je nach Ziel (Verträglichkeit, Geschmack, Textur).
  • Mahlzeitenersatz (Protein + Ballaststoffe + Mikronährstoffe)
    Diese Produkte sind mehr Trinkmahlzeit als klassischer Shake – beliebt bei Menschen, die unterwegs eine „schnelle, vollständige Option“ suchen.
    Typische Mischung: Hafer als Basis, kombiniert mit Erbsen- & Ackerbohnenprotein, dazu häufig Leinsamen, Öle/MCT sowie ein Vitamin- und Mineralstoffmix.

 

Proteinbedarf: sinnvolle Orientierungswerte

Als praxistauglicher Orientierungsrahmen für gesunde Erwachsene gelten folgende Proteinzufuhrmengen. Je nach Ziel variieren die Empfehlungen:

  • Erhaltung/Alltag: 0,8–1,2 g Protein pro kg Körpergewicht
  • Ausdauer/Krafttraining, aktive Lebensweise: 1,2–1,8 g/kg
  • Muskelaufbau oder Diät mit Training: häufig 1,6–2,2 g/kg

Wichtig: Der „perfekte“ Wert ist weniger entscheidend als Konstanz und eine insgesamt ausgewogene Ernährung.

(Quelle: https://www.dge.de/)

 

Welche veganen Lebensmittel haben am meisten Proteingehalt?

Hier sind praxisnahe Beispiele für Proteine, die wir für unsere Supplements verwenden.
Zu sehen ist der hohe Proteingehalt in g pro 100 g:

  • Ackerbohnen-Proteinisolat: 80 bis > 90 g Protein pro 100 g
  • Erbsenprotein-Isolat/Pulver: 80 – 85 g Protein pro 100 g
  • Hanfprotein: ca. 50 g Protein pro 100 g (also max. 80 g/100 g)
  • Kürbiskernprotein-Isolat/-Pulver: 55 – 65 g Protein pro 100 g
  • Mandelprotein-Pulver: ca. 50 g Protein pro 100 g
  • Sonnenblumenkern-Pulver: ca. 45 g Protein pro 100 g
  • Reisprotein-Isolat: ca. 80 bis > 87 g Protein pro 100 g
  • Sojabohnenprotein-Isolat: 90 bis > 93 g Protein pro 100 g
  • Weizenprotein-Isolat / Weizengluten: ca. 75 – 85 g Protein pro 100 g

(Quelle: https://www.google.com)

 

Unsere Mischungen basieren auf gängige Herstellungsverfahren für Proteinen

Wir beziehen diverse Verarbeitungstypen von Proteinen, natürlich variiert der Preis erheblich je nach Herstellung und Proteingehalt:

1  Proteinmehl (gemahlen, relativ „roh“):
Protein% niedrig–mittel | Geschmack stark/“rohstoffig” | Löslichkeit schlecht–mittel

2  Konzentrat (mehr Protein, weniger Ballaststoffe/Fett): Protein% mittel–hoch | Geschmack mittel | Löslichkeit mittel–gut

3  Isolat (sehr hoher Proteingehalt, stark gereinigt):
Protein% hoch–sehr hoch | Geschmack milder/neutraler | Löslichkeit gut–sehr

4  Hydrolysat (enzymatisch „vorverdaut“ → Peptide): Protein% hoch | Geschmack oft bitter | Löslichkeit sehr gut

 

Fazit:

Die besten Herstellungsarten für Proteine sind jene, die hohe Proteinqualität, gute Verträglichkeit und praktische Anwendung verbinden. Für den Alltag und besonders für Supplements bewähren sich vor allem Proteinisolate (sehr hoher Proteingehalt, meist gut löslich) und – je nach Zweck – Proteinkonzentrate (guter Kompromiss aus Preis, Natürlichkeit und Funktion).

Proteinsupplements können in einer veganen Ernährung eine sehr praktische Ergänzung sein, um den Tagesbedarf unkompliziert zu erreichen. Für die Ergänzung ist vor allem die Portionsgröße entscheidend: Viele vegane Proteinpulver liefern pro 30 g Portion grob 20–25 g Protein (abhängig von Marke und Mischung). Damit lässt sich der Tagesbedarf sehr einfach steuern. Praktisch ist auch die Kombination im Essen: Proteinpulver in Porridge, Smoothies oder Sojajoghurt erhöht die Proteindichte, ohne dass sich der Alltag stark verändert.

Rund um Eiweiße: Proteinquellen & Shakes

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